*Rezension* Andreas Kimmelmann - Mord im Lichthof

Letztens wurde ich auf einen deutschen Autor aufmerksam und ich beschloss vielleicht mal etwas von ihm zu lesen. Heute Morgen nahm ich dann über Facebook Kontakt auf, ich wollte aus erster Hand wissen, ob der Roman blutig wäre. Da er das nicht wäre, lud ich mir das Buch auf meinen Kindle herunter. Ich wünsche viel Freude an dieser ersten Rezension zu einem ernstgemeinten Kriminalroman.

Steckbrief:

 

Autor: Andreas Kimmelmann

Titel: Mord im Lichthof

Verlag: Titus-Verlag

ISBN: 978-3-942277-27-3

Genre: Kriminalroman

 

Kurzbeschreibung:

 

Ein geheimnisvoller Mordfall in der Münchner Universität beschäftigt den Junganwalt Alwin Eichhorn. Was hat sein Mandant tatsächlich mit dem Verbrechen zu tun? Ein eigenartiges Gefühl befällt den Rechtsanwalt Eichhorn, als er spürt, dass unsichtbare Schleier über der vermeintlichen Wahrheit liegen. Der Autor und Jurist Andreas Kimmelmann erzählt diesen spannenden Kriminalroman, während er tiefe Ein- blicke in den juristischen Berufsstand zulässt. Mit einer Prise Humor wird diese Geschichte vor allem aber authentisch dargestellt.

 

Cover:

 

Eine typische Stadtansicht. Von unten schiebt sich ein Schild ins Bild, auf welchem der Titel zu lesen ist, am oberen Ende findet sich dann der Autor. Insgesamt ist es ein eher ruhiges Cover, was dem überreizten Auge wieder gut tut. Zwischen all den schreiend bunten Covern, ist dieses hier ein Schmuckstück und Ruhepol.

 

Was kann noch dazu gesagt werden:

 

Dieses Buch ist anders. Ganz anders. Ich bin kein Krimileser, von daher war es ein Wunder das ich diesen Roman überhaupt gelesen habe. Er war weder blutig noch einer dieser Phsycho-Thriller, die Geschichte beschäftigt einen zwar lange, verfolgt einen aber nicht. Er wurde aus der Sicht eines Anwalts geschrieben und hatte manchmal seine Stellen an denen man dachte: „Du musst mir jetzt nicht genau erzählen was welcher Zeuge sagte!“ Allerdings sorgt dies auch dafür, dass wirklich der Anwalt rüber kam. Der Roman hat einen netten Humor, der sich aber nicht in den Vordergrund drängt. So heißen zum Beispiel die Chefsekretärin Friedvoll und die anderen Anwälte Schimmel und Bier. Man kann sich denken was sich da für schöne Sätze entwickeln können. Die Charaktere wirken echt. Das kann ich wirklich sagen, schließlich war ich gegen Ende soweit, ins Buch zu springen und manchen Charakteren eine Ohrfeige zu verpassen.

 

Fazit:

 

Für Krimifans hoch interessant, für mich weniger. Ich habe diesen Roman genossen, aber fesseln konnte er mich nicht, dies liegt aber nicht am Roman sondern an mir. An mir und meinem Geschmack, ich mag Liebesromane, Jugendromane und Bücher die unter die Haut gehen. Krimis stehen überhaupt nicht auf meiner Liste, deshalb ist es diesem Buch hochanzurechnen, dass es mich so sehr interessierte, dass ich es schließlich las. Es ist wirklich gut geschrieben und ich fühlte mich ca. sechs Stunden gut unterhalten. Für diesen Roman gibt es eine klare Weiterempfehlung aber keine Traumwertung!

 

Nachtrag:

 

Das Ding ist genial, definitv! Und er hat Humor bewiesen! Endlich mal ein Krimi der nicht so stocksteif ist. Empfehlenswert? Aber sicher, denn wer es nicht liest, ist selbst schuld

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Evy (Montag, 15 September 2014 20:40)

    Ich hab den Autor auf der LBM getroffen und er hat mich vom Buch überzeugt :-) Ich fand es stellenweise sehr witzig, aber auch ein bisschen konstruiert.