*Rezension* Andreas Kimmelmann - Der Richter und sein Mörder

Als ich hörte das Andreas Kimmelmann einen weiteren Alwin Eichhorn Krimi veröffentlicht war ich sofort Feuer und Flamme für den Roman. Auch wenn ich eigentlich keine Krimis lese, hat diese Reihe irgendwas besonders tolles. Kein Psychonthriller, nicht total blutig einfach nur gut zum Rätseln.

Steckbrief:

 

Autor: Andreas Kimmelmann

Titel: Der Richter und sein Mörder

Verlag: Titus-Verlag

ISBN: 978-3944935096

Genre: Kriminalroman

 

Kurzbeschreibung:

 

Der Richter Robert Bergmann ist ermordet worden. Durch ein Geständnis einer Mandantin wird der Rechtsanwalt Alwin Eichhorn in den Mordfall verwickelt. Er glaubt jedoch nicht an die Schuld seiner Mandantin. Ist ein Waffenhändler der Drahtzieher im Hintergrund? Welche Bedeutung hat die Mordwaffe? Der Autor und Jurist Andreas Kimmelmann erzählt einen weiteren spannenden Kriminalfall um den Junganwalt Alwin Eichhorn. Authentisch und mit einer Prise Humor.

 

Cover:

 

Genauso ruhig wie das Cover des ersten Bandes und stilistisch schön gemacht. Beim Cover beweist der Grafiker/Designer Geschmack für die schlichten aber gelungenen Cover. Auch hier handelt es sich wieder um eine Stadtansicht München s. (Vermutlich würde Sinn machen, da der Roman dort spielt)

 

Was kann noch dazu gesagt werden:

 

Das Buch ist die Fortsetzung zu seinem Roman "Mord im Lichthof" und spielt ein gutes Jahr nach diesem. Irgendwie rutschte für mich Alwin Eichhorn beim Lesen so ein wenig in den Hintergrund, die Geschichte an sich ist stimmig und die Handlungsweisen der Protagonisten erklären sich hinterher. Bis zu letzt kommt man eigentlich nicht drauf wer es war, wie es ausgeht ist noch weniger ersichtlich. Leider traf es bei mir eine Person, die ich im ersten Roman schon liebgewonnen hatte. Der Roman ist wieder mit einem feinen Hintergrundhumor ausgestattet, allerdings auch mit echten Grinse-Szenen. Spätestens bei einem kleinen Wortgefecht, wo seine Mandantin immer seinen Namen verwechselte musste ich grinsen.

 

Fazit:

 

Das Buch ist meiner Meinung nach nicht ganz so fesselnd wie der erste Band, aber dennoch gut. Es wäre schön, wenn sich dann später, im nächsten Buch, wieder spürbarer auf Alwin Eichhorn bezogen würde. Dieses Buch schwächelt zwar im Vergleich zu seinem Vorgänger, ist aber immernoch "Gut" und bekommt eine klare Weiterempfehlung.

 

Nachtrag:

 

Reicht es wenn ich sage, dass sich meine Meinung vom ersten zum neuen Roman nicht geändert hat?

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Kommentare: 2
  • #1

    Evy (Montag, 15 September 2014 20:38)

    Ich habe den ersten Krimi während einer Foto-Session *hobby* gelesen und er war ganz ok. Du hast recht: Das Cover ist bei beiden Bücher toll!

  • #2

    nicoles-buecherecke (Dienstag, 16 September 2014 17:43)

    Vielen Dank Evy für dein Feedback. Gerade das Cover hat mich so überzeugt, im Gegensatz zum ersten Roman, finde ich diesen hier eher konstruiert.