*Rezension* Sandra Rehschuh - Der Ruf des Pharao

Nachdem mir Anfang August das Buch "Der Ruf des Pharaos" als Rezensionsexemplar per Email zugesendet wurde und ich als Zeitramen "vor Weihnachten" vorgegeben bekam, freue ich mich heute die Rezension veröffentlichen zu können. Leider viel diese nicht so toll aus, doch sagt man ja, dass ehrliche Kritik weiterhilft.

Steckbrief:

 

Autor: Sandra Rehschuh

Titel: Der Ruf des Pharaos

Verlag: bookshouse

ISBN: 978-9-963524-15-0

Genre: Young Adult

 

Inhalt:

 

Albträume werden nicht wahr … oder doch?

 

Dunkelheit. Ringsumher. Wände, die keinen Ausweg erkennen lassen.

Die vierzehnjährige Anna träumt oft von einem finsteren Labyrinth, bis sie erkennt, dass ihre Träume sie in eine andere Realität gezogen haben. Sie findet sich im alten Ägypten wieder, 1335 Jahre vor Christus.

Anna weiß, sie muss aufwachen, verschwinden, doch sie kann nicht. Eine viel zu starke, unheimliche Macht hält sie gefangen. Ihr Schicksal ist auf rätselhafte Weise mit der Vergangenheit verbunden. Warum setzt der mächtige Pharao Echnaton alles daran, sie in seine Hände zu bekommen? Wird Anna es mithilfe der Katzengöttin Bastet schaffen, nach Hause zurückzukehren? Und was macht ausgerechnet Daniel, ihre erste große Liebe, an diesem Ort, in dieser Zeit? (Verlagsseite)

 

Cover:

 

Der Trend geht anscheinend von den knallbunten Farben zurück zu den ruhigeren. Vielen Dank, meine Augen freuen sich. Ein junges Pärchen das sich an Händen hält, mit dem Rücken zum Betrachter, im Vordergrund. Im Hintergrund sieht man die Pyramiden, ein Labyrinth und eine Ägyptische Figur, mutmaßlich Echnaton.

 

Was kann noch dazu gesagt werden:

 

Diese Geschichte hat Potenzial. Leider wurde es nicht komplett ausgeschöpft. Die Geschichte ist durchaus spannend, doch die Charaktere konnten mich leider nicht fesseln. Insgesamt soll die Protagonistin 14 Jahre alt sein, verhält sich meiner Meinung nach aber eher wie 12. Insgesamt bleiben die Charaktere recht flach und entwickeln sich kaum weiter. Regelmäßig will ich Anna packen und einmal durchschütteln. Die Geschichte wirkt auf mich oft sehr sprunghaft und der Dialekt der Autorin kommt doch recht stark durch. Dennoch hat diese Geschichte etwas an sich, dass einen trotzdem nicht loslässt. Man will wissen wo diese Geschichte endet. Auf dem ersten Drittel der Geschichte passiert meiner Meinung nach nicht allzu viel, sodass man das Buch eigentlich schon zur Seite legen will.

 

Fazit:

 

Eine interessante Geschichte, die trotz des ganzen Hypes um Götter und Mythen noch immer einzigartig geblieben ist. Schade ist, dass man aus dieser doch tollen Idee leider nicht mehr gemacht hat. Insgesamt sind es alles nur kleinere Schwächen und Fehler, die allerdings nur zu einer Wertung führen können. Zwar halte ich niemanden vom Kauf dieses Buches ab, kann jedem aber nur raten: Kann man kaufen, muss man aber nicht.

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